Handbuch TriaZeit

Zeitnahme

Die vorher in Übersicht dargestellten Bilder zeigen das Programm TriaZeit im Zeitnahme-Modus, erkennbar an der hervorgehobenen Darstellung der Schalfläche "Zeitnahme" und der hellblau markierten Tabellenzeile.

Auf der Tastatur eingegebene Ziffern werden in das Startnummer-Feld übertragen und beim Betätigen der Eingabe-Taste (alternativ auch Funktionstaste F5 oder "Zeitnahme"-Schaltfläche) zusammen mit der im benachbarten Feld angegebenen Zeit in die Tabelle übernommen.
Der letzte Eintrag wird in der Tabelle hervorgehoben dargestellt.

Wird keine Startnummer eingetragen, weil dazu die Zeit fehlt oder die Startnummer nicht erkennbar ist, dann wird die aktuelle Zeit mit der Startnummer 0 gespeichert. Die richtige Nummer kann dann später nachgetragen werden, z.B. durch Abgleich mit einer Startnummerndatei (siehe Startnummern abgleichen).
Unvollständige Einträge mit Startnummer 0 oder ohne Zeit werden beim Einlesen in Tria grundsätzlich ignoriert.

Durch anklicken der Spaltenüberschriften in der Tabelle (oder dem Menüpunkt "Ansicht") können die Einträge in der Tabelle nach Startnummer oder Zeit sortiert werden, sowohl auf- als absteigend.

Unter dem Menüpunkt "Extras/Optionen" kann eine Zeitmessung in Sekunden, Zehntelsekunden oder Hundertstelsekunden gewählt werden.

TriaZeit kann auch ohne Maus bequem bedient werden. Für alle wesentlichen Funktionen sind Tastenkürzel und Funktionstasten definiert. Mit den Pfeil- und Tabulatortasten sowie mit den Tasten Bild , Bild , Pos 1 und Ende kann in allen Richtungen durch die Tabelle navigiert werden.

Die Zeiterfassung kann bei mehreren Wettkampfabschnitten flexibel organisiert werden. Die Daten können sowohl an einer Station in einer gemeinsamen Datei zusammengefasst als auch an mehreren Stationen auf verschiedenen Dateien aufgeteilt werden. Beim Einlesen in Tria werden die Zeiten dann der Reihe nach den betroffenen Abschnitten zugeordnet.
Auch können die Zeiten eines Abschnitts auf mehreren Dateien verteilt werden. Bereits vorher eingelesene Zeiten bleiben dabei erhalten und mehrfaches Einlesen wird verhindert.

Wenn mehrere Rechner zur Zeiterfassung eingesetzt werden, dann müssen deren Uhrzeiten vor dem Wettkampf synchronisiert werden, um eine korrekte Zeiterfassung zu gewährleisten. Auch die manuell in dem Programm Tria eingegebene Startzeit (nur im Uhrzeit-Modus) muss synchron mit diesen Rechnerzeiten erfasst werden.

Für die Zeitnahme kann sowohl die aktuelle Uhrzeit als auch eine ab dem Start laufende Zeit verwendet werden.

Uhrzeit-Modus

In der Regel wird die aktuelle Tagesuhrzeit für die Zeitnahme verwendet. Sie entspricht der Systemzeit des Rechners und kann über die Uhr des Windows-Betriebssystems eingestellt werden.

Die Startzeit wird einmal pro Startgruppe im Programm Tria eingetragen. Aus der Differenz dieser Startzeit und die von TriaZeit eingelesenen Uhrzeiten werden die effektiven Zeiten von Tria errechnet.

Dieser ist der flexiblere der beiden Modi, weil bei komplexeren Veranstaltungen Teilnehmer aus verschiedenen Startgruppen mit unterschiedlichen Startzeiten parallel an der gleichen Station erfasst werden können.

Stoppuhr-Modus

Alternativ dazu kann unter "Extras/Optionen" einen Stoppuhr-Modus gewählt werden. Hierbei wird eine ab dem Start laufende Zeit verwendet.

Das folgende Bild zeigt diesen Modus in der Startposition, diesmal mit einer in Hundertstelsekunden dargestellten Zeit.


TriaZeit2


Durch betätigen der Eingabe-Taste (alternativ Funktionstaste F3 oder Schaltfläche "Start") läuft die Uhr los und gleichzeitig wird diese Schaltfläche zur Zeitnahme-Schaltfläche umfunktioniert. In der weiteren Funktion sind Uhrzeit- und Stoppuhr-Modus identisch.

Die Startzeit muss nicht gleich 00:00:00 sein, sondern es kann eine beliebige Startzeit eingetragen werden. Dies kann z.B. nützlich sein wenn die Zeitmessung nicht beim Start aufgebaut ist und der Start mit einer üblichen Stoppuhr durchgeführt wird. Die Startzeit kann dann später in TriaZeit mit der Stoppuhr synchronisiert werden.

Die Stoppuhr kann über dem Menüpunkt "Zeitnahme" jederzeit angehalten und zurückgesetzt werden.

letzte Änderung: 29.07.2016